Stationäre Leistungen

Aufnahmegruppen

ANZAHL VERFÜGBARER PLÄTZE:

Insgesamt 16 Plätze in 2 Gruppen

AUFNAHMEALTER:

Kinder von 3 bis 12 Jahren

ADRESSE:

Brücherhofstraße 200
44265 Dortmund

ANSPRECHPARTNER:

Gabriele Hoffmann (Erziehungsleitung)
Tel. 0231 / 94 60 60 0
Mail: hoffmann@jugendhilfe-elisabeth.de

Andrea Dudek (Gruppenleitung Gr. 5)
Tel. 0231 / 94 60 60 225
Mail: andrea.dudek@jugendhilfe-elisabeth.de

Melanie Franiczek (Gruppenleitung Gr. 6)
Tel.: 0231 / 94 60 60 226
Mail: melanie.franiczek@jugendhilfe-elisabeth.de

Fax: (für alle Bereiche ) 0231 / 94 60 60 260

ÖFFNUNGSZEITEN:

Ganztags und am Wochenende

GRUNDLAGE DER BETREUUNG:

§27 in Verb. mit §34, §35a SGB VIII


Aufnahme-Kurzzeit-Diagnosegruppen

BESCHREIBUNG:

In unseren Aufnahmegruppen wohnen Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Sie bleiben dort bis zu 6 Monate. In diesem Zeitraum möchten wir mit ihnen und für sie eine langfristige und stabile Lebensperspektive entwickeln. Das kann bedeuten, dass das Kind später

  • zu seiner Herkunftsfamilie zurückkehrt
  • bei einer anderen Familie wohnt
  • in eine andere Wohnform der Jugendhilfe wechselt

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Kinder in unsere Gruppe kommen. Es kommt zum Beispiel vor, dass

  • die Eltern sich wegen eines Krankenhausaufenthaltes kurzfristig nicht um ihre Kinder kümmern können
  • Eltern mit der Erziehung ihres Kindes überfordert sind
  • Kinder in ihrem Zuhause geschlagen oder missbraucht werden
  • Kinder zuhause nicht ausreichend mit Nahrung oder Kleidung versorgt werden
  • Kinder zuhause emotional nicht ausreichend gefördert werden

In Ausnahmefällen kommen auch Kinder zu uns, wenn sie in ihrer Familie akut an Leib und Leben gefährdet sind. Polizisten oder Mitarbeiter des Jugendamtes können diese Kinder dann zu ihrem eigenen Schutz kurzfristig aus ihrer Familie herausnehmen. Dies nennt man Inobhutnahme. Kinder und Jugendliche können auch selbst zum Jugendamt, einem Kindernotdienst oder der Polizei gehen und dort sagen, dass sie in Obhut genommen werden möchten.

Wir möchten den Kindern in unserer Gruppe ein möglichst ruhiges Wohn- und Lebensumfeld schaffen. Zudem knüpfen wir Kontakte zu allen beteiligten Personen oder Institutionen im Umfeld des Kindes. Dazu zählen neben seiner Herkunftsfamilie auch Schulen, Ärzte/Therapeuten oder das Familiengericht, wenn es im Fall beteiligt ist. Dadurch möchten wir möglichst viele Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln, um für das Kind eine positive Perspektive zu schaffen.